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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 14.10.20 , gültig bis Mi. 21.10.20

Schützen Sie sich und andere vor Infektionen

Die vom Robert-Koch-Institut (RKI) ermittelten Zahlen zu den täglichen Neuinfektionen haben sich in den vergangenen Tagen drastisch erhöht. Dabei wurde die Marke von 4000 Neuinfektionen bereits mehrmals überschritten, was neue Höchstwerte seit der Hochphase im Frühjahr darstellt. Insgesamt sind die Infektionszahlen seit September kontinuierlich angestiegen. Dies ist nach dem Ende der Reisezeit vor allem auf viele kleinere Ausbrüche etwa bei privaten Feiern und Treffen zurückzuführen. Inzwischen finden die meisten Übertragungen innerhalb Deutschlands im Alltagsleben statt, die Infizierten haben viele Kontakte, was für die Gesundheitsämter ein Problem darstellt.

Bisher haben wir die Pandemie gut gemeistert, was sicherlich zu einer gewissen Sorglosigkeit beiträgt. Diese Sorglosigkeit kann dazu führen, dass die von Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgerechnete Zahl von über 19.000 Neuinfektionen am Tag bis Weihnachten tatsächlich wahr werden kann.

Auch wer sich nicht krank fühlt, kann das Corona-Virus weitergeben

Das Tückische am Corona-Virus ist, dass infizierte Personen andere Menschen bereits anstecken können, auch wenn sie noch keine Beschwerden haben. Bereits ein bis zwei Tage vor dem Auftreten von Symptomen kann man andere anstecken.

Alles dafür tun, damit sich kein exponentieller Anstieg der Zahlen entwickelt

Baden-Württemberg hat die zweite Pandemiestufe, die auch als „Hab-Acht-Stufe“ bezeichnet wird, ausgerufen. Diese zweite Stufe bringt erst einmal keine neuen landesweiten Einschränkungen mit sich, sie ist aber ein Signal zu noch mehr Wachsamkeit und Sorgfalt. Weil die Fallzahlen in den letzten Tagen stark ansteigen, sind wir alle zu noch mehr Wachsamkeit und Sorgfalt verpflichtet.

Halten Sie sich deshalb an die Corona-Regeln, beachten Sie die „AHA-Formel“: Abstand halten, Hygieneregeln einhalten und Alltagsmaske tragen. In der kalten Jahreszeit mit steigenden Infektionszahlen ist außerdem ein „L“ für Lüften hinzuzufügen. Regelmäßiges Stoßlüften in allen privaten und öffentlichen Räumen kann die Gefahr der Ansteckung erheblich verringern.

Baden-Württemberg verschärft die Kontrollen

Gesundheitsminister Lucha hat angekündigt, dass die Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Regeln verschärft und Missachtungen streng mit Bußgeldern geahndet werden. Dort, wo die Inzidenz über einen längeren Zeitraum hoch ist (über 35/100.000 Einwohner), werden die örtlichen Behörden regionale, durchaus auch empfindliche Einschränkungen vornehmen können, wie zum Beispiel die Teilnehmerzahlen für private Feiern zu begrenzen oder lokale Alkoholverbote auszusprechen.     

Es liegt an uns allen, einen zweiten Lockdown zu verhindern, also z.B.  Schulen, Kitas, Geschäfte und Gastronomie nicht erneut flächendeckend schließen zu müssen.

Halten wir uns deshalb an die Corona-Regeln, damit wir das Infektionsgeschehen unter Kontrolle haben und das Gesundheitssystem vor einer Überlastung bewahren.





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