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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 27.11.19 , gültig bis Mi. 04.12.19

Pfinztaler Autorenabend: „Wortspielereien mit Musik“ im Bürgerhaus Pfinztal

Pfinztal ist mit ambitionierten und namhaften Hobbyautoren und -dichtern gesegnet. Der Autorenabend in der Reihe „Kultur im Bürgerhaus“ hatte den Titel „Wortspielereien mit Musik“. Koordinatorin Simone Schreiber, die seit zwölf Jahren selbst zur Feder greift und inzwischen zehn Gedicht- und Textbände verfasste und die Gemeinde als Mitveranstalter waren rundum zufrieden. Das Autorenfeld mit Peter Hakenjos (Kleinsteinbach), Karl-Heinz Müller (Berghausen), Wolfgang Müller (Söllingen), der Liedermacher, Lyriker und Musiker Jürgen Ferber, den die gute Freundschaft zu Simone Schreiber (Berghausen) veranlasste, ins Pfinztal zu kommen, erfüllte alle Erwartungen. Das Quintett im Alter zwischen 51 und 77 Jahren lieferte aus Beobachtungen resultierende, zu Papier gebrachte Kostproben zu verschiedensten Lebensbereichen. Den Anfang der literarischen Reise machte Mundartdichter Wolfgang Müller, der zwei Bücher veröffentlicht hat und gerade kürzlich zum wiederholten Mal den badischen Mundartpreis in Lyrik einheimste. Das ausgezeichnete Werk „Gutschrift“ gab er selbstverständlich an diesem Abend zum Besten. Müller versteht sich als Mutmacher und brachte dies mit dem Elferle „Gedankenwäsche“ als Reim mit elf Worten auf den Punkt. Seit neun Jahren verdingt sich Peter Hakenjos, inzwischen im Lehrer-Ruhestand, als Autor. In seinem neuesten Buch „Unkraut vergeht nicht“ mit dem Untertitel „Von einem der auszog sich mit seinem Garten anzulegen“ stehen zehn Ar Gartenfläche, davon 7 000 Quadratmeter Wiese, im Mittelpunkt. Ein Auszug verriet bereits viele ökologische Lösungsansätze und machte Appetit auf mehr. In der Kürze, humorvoll und auch kritisch angehaucht, fühlt sich Karl-Heinz Müller wohl. Teils autobiografische Sequenzen aus seinen drei Gedichtbänden, etwa „Und dann?“ oder „Das Tüpfelchen vom i“ ließen Originelles hören. In emotionaler Intensität Gefühle ausdrücken, in Reimen und Texten, lyrisch oder poetisch, ist für Simone Schreiber der rote Faden. Die passende musikalische Verpackung dazu gelang Jürgen Ferber mit Gitarre und Klavier. So nahm sich der Schwetzinger Schreibers Gedichtband „So lange meine Seele brennt“ an und komponierte ein gleichnamiges Lied, dessen Premiere dem Abend eine besondere Note gab. Auf eine baldige Wiederholung solcher Autorenabende ließen der anhaltende Applaus und der Wunsch von Bürgermeisterin Nicola Bodner hoffen, die das Quintett mit dem neuesten Gemeindebuch „Erlebnis- und Kulturraum Pfinztal“ beschenkte.



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